| 08/2011 |
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TUBE TEC gratuliert den Teilnehmern des 9. DVS Bundeswettbewerb:
Unsere besten Nachwuchsschweißer haben in den Leistungsklassen „Fortgeschrittene“ und „Jungschweißer“ am 9. DVS Bundeswettbewerb auf Bezirksebene „Jugend schweißt“ mit Erfolg teilgenommen.
Wir gratulieren ganz herzlich zu den Platzierungen Herrn Alexander Benner, 1.Platz, Leistungsklasse Fortgeschrittene „WIG Verfahren“
Herrn Nikolai Kalwe, 2. Platz, Leistungsklasse Fortgeschrittene „WIG Verfahren“
Herrn Marcel Reinhardt, 1.Platz, Leistungsklasse Jungschweißer „WIG Verfahren“
Herrn Rene Held, 2. Platz, Leistungsklasse Jungschweißer „WIG Verfahren“ Beim anschließenden Wettbewerb auf Landesebene in Münster hat Herr Marcel Reinhardt den 13. Platz bei insgesamt 35 Teilnehmern erreicht.
Dies ist eine tolle Leistung der TUBE-TEC Teilnehmer, die ohne viel Fleiß und Motivation sicherlich nicht erreicht wird.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Ausbilder.  Bild (v.l.n.r.): Marcel Reinhardt, Alexander Benner , Rene Held, Dietmar Held (Ausbilder), Dieter Strunk (Ausbilder), Nikolai Kalwe
Hier gehts zum Download des Berichtes aus der Fachzeitschrift "Der Praktiker".
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Artikel aus der Westerwälder-Zeitung vom 16.08.2010, Wirtschaftsteil
Rohrverformer haben den Bogen raus
Familienunternehmen Tube-Tec aus dem Westerwald setzt auf den globalen Markt - Hohe Quote an Auszubildenden sichert Fachkräftebedarf
Flachschlangen gibt es nicht im Zoo. Im Westerwald gedeihen sie gut in Symbiose mit tonnenschweren Stahlkolossen, riesigen Rohrzylindern und beinahe filigran anmutenden Anlagen dicht gebündelter Röhren.
Nistertal. In Raffinerien, Kraftwerken und Chemieanlagen weltweit, in der Lebensmittelindustrie und im Schiffbau geht es rund. Wer genau hinschaut, wird vielfach stählerne Rohr- und Flachschlangen, Bögen und Spiralen "made in Westerwald" entdecken. Die Tube-Tec Rohrverformungs GmbH aus Nistertal ist eines von zwei Westerwälder Unternehmen, die mit ihren Produkten zu den Weltmarktführern gehören. "Es gibt Produkte wie zum Beispiel zylindrische Rohrschlangen für Solarthermieanlangen, die können gegenwärtig nur diese beiden Betriebe herstellen", setzt Ronald Wallinowski, Geschäftsführer und Technischer Leiter bei Tube-Tec, noch einen drauf.
Tube-Tec wurde vor 15 Jahren gegründet. Nach acht Jahren im nahen Norken, wo die Firma noch heute Lagerkapazitäten anmietet, folgt der Wechsel nach Nistertal. Mehrere Betriebserweiterungen waren Ausdruck des Erfolges. Aktuell zählt Tube-Tec rund 180 Mitarbeiter, davon sind 34 Auszubildende. Ganz frisch sind sechs angehende Anlagenmechaniker ins Berufsleben gestartet.
 Jana Fasel ist eine der wenigen Frauen in der Produktion des Westerwälder Unternehmens Tube-Tec. Die Auszubildende befindet sich derzeit im zweiten Lehrjahr. Sie lernt den Beruf Anlagenmechanikerin.
Der Familienbetrieb hat aus den Zwängen des globalisierten Marktes eine Tugend gemacht. Internationale Auftraggeber schätzen die 1a-Qualität. "Gute Vertretungen vor Ort sind die halbe Miete", sagt Ute Brisch, die gemeinsam mit Claudia Seiler das Trio in der Geschäftsleitung vervollständigt. Am Golf von Arabien ist der Name Tube-Tec ebenso bekannt wie in Indonesien, Südafrika und China. Weitere zu erschließende Märkte sind zum Beispiel Äqypten und die Türkei, und in Südamerika will das Westerwälder Unternehmen noch einen Schritt weiter gehen. Gegenwärtig läuft in Brasilien die Suche nach einem geeigneten Standort für eine eigene Fertigung.
Dass das hochspezialisierte Metallunternehmen derart breit aufgestellt ist, dürfte ein Grund für die relativ krisenfeste Produktion sein. Ohne einen Tag Kurzarbeit meisterte Tube-Tec das "etwas schwächere" Jahr 2009, und gegenwärtig zeigt die Tendenz eindeutig nach oben. "Es zieht definitiv an", sagt Ronald Wallinowski, "wir haben riesige Aufträge vor uns." Als großen Markt sieht er zum Beispiel die Solarthermie, nicht nur in den USA und in Spanien. So fanden etwa Anfragen rund um das Vorzeigeprojekt Desertec in der Sahara den Weg zu den Nistertaler Rohrverformern. Oder Indonesien: Von dort kommen ebenfalls Anfragen, um nachwachsende Rohstoffe, die faserigen Reststoffe der Palmölernte, verbrennen und möglichst effizient zur Stromgewinnung nutzen zu können. Das Know-how von Tube-Tec sorgt dafür, dass die eingesetzten Materialien (in erster Linie Kesselbaustähle aller Art) extrem druck- und hitzebeständig sind. Präzision bedeutet Effizienz, besonders in Kraftwerken, aber auch in Müllverbrennungsanlagen und anderen Einsatzbereichen. Das gilt auch für den Wartungs- und Reparaturservice, den Tube-Tec per Internet, 3-D-Messverfahren und mittels einer Telefonhotline rund um die Uhr gewährleisten kann. Die momentan rund 50 Schweißer sind echte Experten ihres Fachs, darunter etliche polnische Kollegen mit Werksverträgen. Tube-Tec verarbeitet Rohre von 10 bis 220 Millimetern Außendurchmessern, bei Sonderanfertigungen bis zu 323 Millimetern. Dort, wo Temperaturen bis zu 600 Grad Celsius erreicht werden, haben die Rohre eine Wandstärke von bis zu 22 Millimetern - und sind dennoch absolut genau gebogen und geschweißt. Eine eigene Entwicklungsbateilung feilt stets an neuen Lösungen, und zusammen mit führenden Rohrherstellern forschen die Nistertaler gezielt, um im Kaltbiegeverfahren an die Grenzen zu gehen.
 28 Tonnen schwer ist dieser Hochdruckvorwärmer den Tube-Tec für ein Kraftwerk in Wien liefert. Höchste Anforderungen werden etwa an die Schweißer gestellt.
Aber der Weg ist nicht ohne Hürden. "Eine besondere Herausforderung wird es sein, geeignete Ingenieure und Monteure zu finden, die flexibel Baustellen im Ausland bereisen und am Besten noch die jeweilige Landessprache beherrschen", sagt Ute Brisch. Doch vorerst macht die Globalisierung vor allem das Geschäftsleitungs-Trio zu Vielfliegern - kaum zurück von einer Messe in Peking, steht bereits die "Rio Oil & Gas" in Brasilien im Terminkalender. Wer eher kürzere Wege bevorzugt, auch der dürfte hier und da Produkte aus dem Hause Tube-Tec begegnen: etwa den Geländern und den Brüstungen in der Fußballarena "Auf Schalke" oder den formschönen Metall-Fahrradständern an mehr als 40.000 Plätzen in ganz Europa.
Quelle: Westerwälder-Zeitung, Redakteur: Elmar Hering |
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