Tubetec

Komplettlösungen

in der Rohrverformung & Rohrschweisstechnik

 

TUBE-TEC: AUF NEUEN WEGEN IN DIE ZUKUNFT

Unternehmen aus Nistertal investiert in neue Techniken und in die Ausbildung junger Leute - Preise belohnen Engagement

Das Unternehmen TUBE-TEC Rohrverformungstechnik GmbH aus Nistertal stellt die Weichen für die Zukunft. Mit Investitionen in neue Maschinen sowie neuen Wegen in der Aus-und Weiterbildung möchte das 1995 gegründete und bis heute inhabergeführte Familienunternehmen seine Position am Markt halten und weiter stärken.

Nautilus: Wer kennt es nicht, das U-Boot aus dem Roman "20 000 Meilen unter dem Meer" von Jules Verne? Die Nautilus erkundete die unerforschten Tiefen der Weltmeere - mit der Nautilus, die bei TUBE-TEC steht, wurden neue Dimensionen in der Rohrverformung erforscht, die jetzt Wirklichkeit werden. Normalerweise wirken bei Kaltbiegeverfahren die Umformkräfte über spezielle Biegewerkzeuge oder Rollen von außen auf das Rohr ein. Durch Nautilus wird die Umformung vom Rohrinnern her gesteuert: Durch Drücken, Treiben oder Hämmern wird die Rohrwand so verformt, dass die jeweils gewünschte Biegung entsteht.

Das Unternehmen hat viel Aufwand betrieben, um in diese neue Dimension vorzustoßen: Statt wie herkömmlich zweidimensionale Rohrbiegungen zu fertigen, erlaubt diese neue Maschine beliebige, dreidimensionale Biegungen. Die Aufgabenstellung für die Entwicklungsingenieure war ehrgeizig: Es sollte ein Biegewinkel von mindestens 180 Grad möglich sein, die Biegeradien sollten kontinuierlich geändert werden können. Es sollten Steigungen der Rohre möglich sein, und die Maschinensteuerung sollte einfach zu bedienen sein. Dadurch ist jetzt eine hochflexible Fertigung kompliziertester Produkte bei sehr geringen Werkzeugkosten möglich. Dadurch ergeben sich eine breitere Produktpalette und Wettbewerbsvorteile. Die Maschine wurde nun in den Dauerbetrieb überführt und erfüllt voll die in sie gesetzten Erwartungen.

Aus- und Weiterbildung: Als weiteren Garant für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens werten die Geschäftsführer die eigene Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen. In diesem Jahr hat mit Florian Schuhen der erste Duale Student von TUBE-TEC sein Studium zum Master of Science (M. Sc.) Maschinenbau sehr erfolgreich bestanden. Der seit zwei Jahren organisierte Austausch von Auszubildenden mit einem anderen Unternehmen in der Region trage zudem seinen Teil dazu bei, dass Wirken und Können der Belegschaft mit der rasanten technologischen Entwicklung Schritt halten, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Agentur für Arbeit hat TUBE-TEC übrigens mit dem Zertifikat Nachwuchsförderung 2010 ausgezeichnet. In diesem Jahr haben zwei Auszubildende - Caine Wolf und Nicola Stühn - ihre Prüfungen zum Industriemechaniker mit der Gesamtnote 1 bestanden. Beide sind zur Ehrung der Prüfungsbesten Sommer 2014 durch die IHK Koblenz eingeladen.

Das Unternehmen TUBE-TEC ist nach wie vor im Besitz der drei Gründungsgesellschafter Ronald Wallinowski, Ute Brisch und Claudia Seiler. Die Verantwortlichen legen großen Wert darauf, dass die Firma ein Familienunternehmen bleibt und keine Fremdinvestoren hinzukommen. Brisch und Seiler als geschäftsführende Gesellschafter und Harald Kalwe als Geschäftsführer (technisch) sind vor allem auf solide Finanzen, eine gesunde Eigenkapitalquote sowie eine leistungsstarke, flexible Fertigung bedacht. Belohnt wurde diese Unternehmensführung kürzlich mit der Auszeichnung Beste Bonität von Euler Hermes Rating Deutschland GmbH und Top Rating von Hoppenstedt Kreditinformation GmbH. "Ich sehe das als Bestätigung für eine erfolgreiche Finanzpolitik", kommentiert Brisch diese Auszeichnungen.

TUBE-TEC liefert Rohrschlangen in alle Welt

TUBE-TEC beschäftigt 170 Mitarbeiter. Fast alle sind noch dabei, die seinerzeit schon in Norken die ersten Rohrschlangen gebogen haben. Ein großer Teil der bestehenden Belegschaft hat seine Berufsausbildung bei TUBE-TEC durchlaufen. Entspannt wird bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten - zum Beispiel bei Firmenläufen oder Ausflügen. Das Unternehmen ist einerseits fest in der Region verwurzelt, andererseits schreitet die Internationalisierung des Geschäftes voran. Hier stellt man sich ebenfalls auf die Herausforderungen der Zukunft ein, zu mal in Deutschland in Folge der geplanten Energiewende traditionelle Kraftwerksbauten zurückgehen. Wachstumschancen liegen weiterhin in den internationalen Märkten. Bereits heute sind die Endkunden von TUBE-TEC zu 60 Prozent im Ausland zu finden.

Quelle: Rhein-Zeitung – Regionale Wirtschaft vom 30.10.2014

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